das Feuer zur Entspannung

Category : reboot - Beiträge vor dem HACK, weg zum stressfreien Alltag

original vom 03.06.2009

Das Feuer und die Glut

die Flammen züngeln um das Holz

die Flammen züngeln um das Holz

Das gleiche Phänomen, das im vorherigen Eintrag beschrieben wurde nun auch als Bild. Die Aufnahme enstand heute während meiner Entspannungsphase. Ich könnte mich daran versuchen, meine Erlebnisse mit Feuer ins Detail zu schildern. Da ich nun schon 11 Jahre Pfadfinder bin und auf etlichen Zeltlagern dabei war, wo zu jeder Mahlzeit und unzähligen anderen Gelegenheiten ein Feuer brannte und ich so schon viel Erfahrung im Entzünden, Unterhalten und Kontrollieren von Feuer habe, werde ich es nicht beschreiben. Das Feuer und alles, was sich um das Feuer herum abspielt, ist eine persönliche Erfahrung, die unbeschreiblich ist und mit Worten nicht treffend beschrieben werden kann. Wer keine Gelegenheit hat, ein Feuer in seinen eigenen vier Wänden zu machen, sollte unbedingt mal ein Sonnwendfeuer miterlebt haben.

Diese kleinen Funken können der Anfang eines neuen Feuers sein

Diese kleinen Funken können der Anfang eines neuen Feuers sein

Mein zweites Bild zeigt euch eine Aufnahme, bei der ich Glück hatte, dass die Funken drauf sind. Das ist gar nicht so einfach, die mit auf ein Bild zu bekommen! Aber es hat geklappt und ich kann euch ein bisschen was davon zeigen, wie ich mich heute entspannt habe. Was haltet ihr so von Feuer und seiner Entspannungswirkung? Mich macht es vor allem nachdenklich und ich fühle mich wohl und warm. Gute Nacht!

Teamtreff Team Phoenix

Category : Royal Rangers

Guten Morgen!
Mein letzter Blog-Eintrag liegt schon wieder entspannt lang zurück… Wie ich es euch versprochen habe folgt jetzt ein kurzer Bericht vom Teamtreff des Teams Phoenix der Royal Rangers Stamm 215 Freilassing.
Es hat endlich mal wieder geklappt und wir haben uns für einen Samstag verabredet. Diesmal wollten wir einfach mal ein bisschen Zocken und alle die keinen Bock auf Zocken hatten, sollten bei mir ihre Prüfungen ablegen.
Unser Teamstellvertreter begann die Runde mit einem Gebet und erklärte allen, was wir tun wollten. Danach wurde natürlich gleich die X-Box360 und die Glotze aufgestellt und schon waren 4 Teammitglieder beschäftigt.

Zokerbande

Zokerbande

Weil wir um 11 Vormittags begonnen haben, hatten einige schon einen Bärenhunger. Nachdem wir Pfadfinder sind, gehn wir nicht zum nächsten Dönerladen oder so… NEIN, wir bauen uns ersteinmal Vorrichtungen, um sicher Feuer zu machen. Dazu braucht man bei uns Schnur und Holz und daraus wird dann zum Beispiel ein Feuertisch gebaut.

Bünde

Bünde

Zwischendurch gab es einen richtigen Wolkenbruch. Es regnete so unvorstellbar viel Wasser vom Himmel, dass wir anschließend sogar eine größere Pfütze auf der Wiese hatten. Irre! Ich habe ja in einem früheren Blogeintrag davon geredet, dass ich das Feuer beherrsche. An diesem Samstag wurde meine Aussage auf die Probe gestellt. Ich habs geschafft, das Feuer durch den halbstündigen Regen hindurch am brennen zu halten. Wir konnten sogar unsere Kleider damit trocknen. Nur leider habe ich nicht beachtet, dass der Feuertisch diesmal nur provisorisch zusammengebunden wurde und nicht für ein Feuer, das im Regen durchhält gebaut wurde. Daher ist uns der Tisch gegen Ende leider zusammengebrochen und wir mussten die ganze Glut in unsere Holzkiste stürzen lassen.

Feuer das auch im Regen durchhält

Feuer das auch im Regen durchhält

Abgesehen von kleinen Fehlern die man als Mensch einfach macht, wars soweit doch echt cool und wir konnten alle unsere Würstchen grillen. Der Teil vom Teamtreff, der mich am Meisten lehrte, war gegen Ende, als alle der Reihe nach aufbrachen. Wir müssen unbedingt lernen, als Team noch besser zusammen zu arbeiten. Ich musste mit meinem Freund zusammen – als alle sich vom Acker gemacht haben – noch zwei Stunden aufräumen, weil beinahe jeder Raum im Gemeindehaus in irgendeiner Form verwüstet war. Beim nächsten mal läuft das hoffentlich besser. Naja, aber so bin ich wenigstens noch zu einem erheiternden Bildchen gekommen.

Putzkolonne: wir hatten die 2-stündige Ehre, aufzuräumen

Putzkolonne: wir hatten die 2-stündige Ehre, aufzuräumen

Mit gemischten Gefühlen bin ich dann heim gefahren, habe mich sehr gefreut, weil es doch ein sehr schöner Tag mit meinem Team war, habe mir aber überlegt, was ich alles besser hätte machen können. Ich bin aber nicht umsonst Teamleiter. Ich kann jeden Tag neues lernen.

Comments, please!

Was ist dein Rezept?

Category : Weg zum stressfreien Alltag

ist die Frage, die mir viele Leute stellten, als ich erzählte, wie es mir mit meiner nervlichen Überlastung ging und wie ich versuche, die Überlastung zu bekämpfen. Was ist mein Rezept? Für alle, denen es ähnlich geht oder ging: Es gibt kein Rezept, nur Zeichen die einen merken lassen, dass man überlastet ist und dagegen tun kann man eigentlich nur eines: Die Quelle der Last muss versiegen oder: Suche dir einen Weg, die Belastungen auszuhalten, ohne dass es dir zu viel wird.
Ich merke, dass es viele überlastete Leute gibt. Zu viele! Das grundsätzliche Problem ist, dass man es meistens erst merkt, wenn es zu spät ist. Ich bin Gott dankbar, dass er es mich früh hat merken lassen, dass es so nicht weitergeht. Und so bin ich haarscharf an einem Burnout vorbeigeschrammt. Die Anzeichen sind vielfältig und auf Grund meiner Recherchen könnte ich euch eine endlos lange und öde Liste präsentieren. Wer es wissen will, schreibt mir einfach eine Mail oder schreib es im Kommentar, dass du die Liste mit Symptomen einer Überlastung haben willst.
Was viel hilfreicher ist, ist eine Reihe von Dingen, die für uns alle gut sein können, um uns nicht in die Nähe einer Überlastung zu bringen. Hier meine Tipps:

  • nimm dir Zeit für dich und deinen Körper
  • habe Gemeinschaft mit anderen
  • mache Sport
  • achte auf gesunde Ernährung
  • habe einen steten Lebenswandel
  • frage Gott, was dir hilft
  • sei offen für neue entspannende Dinge
  • nimm dir die erforderliche Zeit für die wichtigen Dinge, lasse unwichtiges sein!
  • lass für eine Woche oder einen Monat den Fernseher aus und lass die Tageszeitung liegen
  • stattdessen besuche in dieser Zeit einen Freund oder deine Eltern oder deine Oma(s) und Opa(s)
  • lies ein Buch (nein, kein eBook!) nimm dir am Besten einen Roman oder was dir auch immer liegt. Kein Sachbuch!
  • FRÜHSTÜCKE, esse zu MITTAG und auch am ABEND nimm dir für jede Mahlzeit eine halbe Stunde zeit!
  • genieße den Augenblick
  • Iss langsam und trinke viel (vor allem Wasser)
  • zünde eine Kerze an oder mach Feuer in deinem Ofen, koch dir einen Tee und lass das Feuer auf dich wirken!

Dies ist nur der Anfang einer Liste von Dingen, die dir helfen, von deiner Belastung weg zu kommen. Generell gilt: In der Ruhe liegt die Kraft. Auch wenn du meinst, dass in der Kürze die Würze liegt…. diese Würze ist Salz in deine Wunde!

Wenn du Frühstückst, denkst du schon an den Weg zur Arbeit,
bist du auf dem Weg zur Arbeit, denkst du schon an die Arbeit
in der Arbeit denkst du schon an den Feierabend
bei Feierabend denkst du ans schlafen gehen und an den morgigen Tag
beim einschlafen denkst du an das, was heute alles passiert ist und was du besser hättest machen können

Damit es dir nicht so geht, lebe doch lieber im Augenblick! Denn mit dem, was du im Augenblick tust, kannst du deine Situation verändern.

Gott sei mit euch!

Ich bitte um zahlreiche Kommentare!

das Feuer zur Entspannung

Category : Weg zum stressfreien Alltag

Das Feuer und die Glut

die Flammen züngeln um das Holz

die Flammen züngeln um das Holz

Das gleiche Phänomen, das im vorherigen Eintrag beschrieben wurde nun auch als Bild. Die Aufnahme enstand heute während meiner Entspannungsphase. Ich könnte mich daran versuchen, meine Erlebnisse mit Feuer ins Detail zu schildern. Da ich nun schon 11 Jahre Pfadfinder bin und auf etlichen Zeltlagern dabei war, wo zu jeder Mahlzeit und unzähligen anderen Gelegenheiten ein Feuer brannte und ich so schon viel Erfahrung im Entzünden, Unterhalten und Kontrollieren von Feuer habe, werde ich es nicht beschreiben. Das Feuer und alles, was sich um das Feuer herum abspielt, ist eine persönliche Erfahrung, die unbeschreiblich ist und mit Worten nicht treffend beschrieben werden kann. Wer keine Gelegenheit hat, ein Feuer in seinen eigenen vier Wänden zu machen, sollte unbedingt mal ein Sonnwendfeuer miterlebt haben.

Diese kleinen Funken können der Anfang eines neuen Feuers sein

Diese kleinen Funken können der Anfang eines neuen Feuers sein

Mein zweites Bild zeigt euch eine Aufnahme, bei der ich Glück hatte, dass die Funken drauf sind. Das ist gar nicht so einfach, die mit auf ein Bild zu bekommen! Aber es hat geklappt und ich kann euch ein bisschen was davon zeigen, wie ich mich heute entspannt habe. Was haltet ihr so von Feuer und seiner Entspannungswirkung? Mich macht es vor allem nachdenklich und ich fühle mich wohl und warm. Gute Nacht!

weiter unterwegs

Category : Weg zum stressfreien Alltag

Wir achten viel zu wenig auf die Zeichen, die uns unser Körper gibt. Vielleicht sollten wir unseren Körper einfach besser kennen lernen und uns mehr Zeit geben. Jedem, der mir sagt “Ich habe keine Zeit für dies oder jenes”, dem sage ich meistens, dass das nicht stimmt. Es liegt vieles an den Prioritäten und vielleicht will derjenige für dies/jenes keine Zeit haben. Was ich sagen will ist, dass ich mir persönlich vorgenommen habe, mir auch Zeit zu nehmen, auf meinen Körper zu hören und dann enstprechend auf dessen Anforderungen zu reagieren. Im Moment bin ich noch ein wenig undiszipliniert in der Umsetzung, aber es geht mir schon recht gut dabei, Signale zu bemerken und auch die Anforderung zu erkennen. Was mir noch fehlt ist, dass ich auch umsetze, was mein Körper von mir verlangt. Gestern war es, dass ich einfach noch früher ins Bett sollte. Naja, hat nicht geklappt, aber heute wirds was.

Auf Twitter/Facebook habe ich die Frage gestellt, wie ihr euch so entspannt. Ich habe viele interessante und hilfreiche Antworten bekommen. Das mit Lesen ist einfach genial. Und, Tina: Du hast recht damit, dass man seinen Verstand einfach am Laufen halten soll. Ich kenn das mit dem Abdriften in schlechte Ideen und Gedanken nur all zu gut, daher nehm ich den Ratschlag an. An Feiertagen ist man ja gerne unterwegs. Als Entspannungs­maßnahme bin ich heute daheim geblieben. Ich bin zwar zu früh aufgestanden, aber dafür hab ich doch so einiges geschafft, was den Haushalt betrifft. Nachmittags dann habe ich mit meiner Verlobten zusammen Mittagessen gekocht und wir hatten eine schöne ruhige Zeit mit Monopoly. Total entspannend. Wir haben uns dann auch vors Feuer gesetzt und zugesehen, wie die Flammen lodern. Das könnt ihr auch mal ausprobieren, das hat was unbeschreibliches und unglaublich bewegendes. Das Beste war ja, zu sehen, wie aus einem kleinen Stückchen glühender Kohle durch Zugeben eines Holzscheites ein flammendes Feuer wurde. Diese erstaunliche Kraft und die komplexen Zusammenhänge in diesen kleinen – und für viele – unbedeutenden Dingen! Daran sieht man immer wieder, dass man sich zu wenig Zeit für sie nimmt und eher daran geht, sich dem Stress hinzugeben. Meine Mission in diesen Tagen ist, zurückzufinden zu der Ruhe, in der Kraft liegt. Gott war bei der Schöpfung der Erde auch nicht im Stress und trotzdem ist etwas sehr sehr wunderbares entstanden, wie ich finde.

Inzwischen geht es mir schon um einiges besser. Ich brauche nicht mehr täglich meine Baldriantabletten. Die Angstzustände haben sich verflüchtigt und mein Gesicht wird auch nicht mehr taub. Ab und zu ist noch diese Geschichte mit dem Kreislauf, aber ich bin zuversichtlich und weiß, dass diese Erscheinung nicht mehr auftreten wird.

Der Feiertag ist vorbei. Ich bereite mich mal gemütlichst auf die Nachtruhe vor und bin schon gespannt, was ich morgen frühstücken werde. Gute Nacht und ruht euch schön aus, euer Körper wird es euch danken!