am Limit: HR@180bpm

Category : aktive Entspannung, Weg zum stressfreien Alltag

Wie bitte? Was ist das für eine Überschrift? Stimmt es am Ende doch, dass man für meine Tweets und Blogposts ein Übersetzungsbuch braucht?

Mag sein. Aber jetzt bitte zurück zum Inhalt: Der Titel sagt aus, dass ich bei meinem Jogging vom Donnerstag letzter Woche ständig am empfohlenen Limit für meinen Puls während dem Laufen war.

Jedenfalls besagt die Faustregel: 200 – Alter = Limit
bei mir also 200 – 20 = 180

Der empfohlene Durchschnittspuls (70% vom empfohlenen Limit) berechnet sich nach folgender Faustregel:

(200 – Alter) * 0,7 = Durchschnittspuls
bei mir also (200 – 20) * 0,7 = 126

Hat aber nicht geklappt. Woran es wohl liegt, dass mein Herz so schnell schlägt? Zugegeben, während dem Joggen habe ich öfter an meine Verlobte gedacht, weil die Strecke die ich gelaufen bin sehr schön war und ich daran dachte, dass ich wohl hier einmal mit ihr spazieren könnte. Klar, dass der Gedanke an meine Verlobte mein Herz höher schlagen lässt. Aber ist das eine Begründung? Ich bin wohl noch etwas ungeübt, denke ich. Den empfohlenen Durchschnittspuls habe ich nur bei einer kurzen Gehpause erreicht! Vielleicht spielt aber auch nur Beides irgendwie zusammen. Was denkt ihr?

Jedenfalls habe ich bemerkt, dass so ein bisschen Sport an der frischen Luft einen unglaublich kreativ werden lässt. Und so habe ich mir etwas überlegt. Da ich ja gern Fotografiere und inzwischen durch leider unglückliche Umstände zu einer professionellen Fotoausrüstung gekommen bin, dachte ich mir, ich frische den Blog mit ein paar Bildern auf. Freut euch also auf eine Bilderserie, der ich folgenden Namen geben werde:

Blick auf die Welt durch ein 105mm Objektiv

Was haltet ihr von der Idee? Bin gespannt auf eure Kommentare.
Für euch gibts hier auch bald noch die Möglichkeit, die Blogposts zu bewerten.
Nächster Eintrag je nach euren Vorlieben:
Thema 1: Burgfest in Burghausen
Thema 2: Was ihr wissen wollt
Eure Vorschläge / Antworten / Schimpfe / und weiteres bitte in die Kommentare schreiben! Danke für eure Teilnahme.

Was ist dein Rezept?

Category : Weg zum stressfreien Alltag

ist die Frage, die mir viele Leute stellten, als ich erzählte, wie es mir mit meiner nervlichen Überlastung ging und wie ich versuche, die Überlastung zu bekämpfen. Was ist mein Rezept? Für alle, denen es ähnlich geht oder ging: Es gibt kein Rezept, nur Zeichen die einen merken lassen, dass man überlastet ist und dagegen tun kann man eigentlich nur eines: Die Quelle der Last muss versiegen oder: Suche dir einen Weg, die Belastungen auszuhalten, ohne dass es dir zu viel wird.
Ich merke, dass es viele überlastete Leute gibt. Zu viele! Das grundsätzliche Problem ist, dass man es meistens erst merkt, wenn es zu spät ist. Ich bin Gott dankbar, dass er es mich früh hat merken lassen, dass es so nicht weitergeht. Und so bin ich haarscharf an einem Burnout vorbeigeschrammt. Die Anzeichen sind vielfältig und auf Grund meiner Recherchen könnte ich euch eine endlos lange und öde Liste präsentieren. Wer es wissen will, schreibt mir einfach eine Mail oder schreib es im Kommentar, dass du die Liste mit Symptomen einer Überlastung haben willst.
Was viel hilfreicher ist, ist eine Reihe von Dingen, die für uns alle gut sein können, um uns nicht in die Nähe einer Überlastung zu bringen. Hier meine Tipps:

  • nimm dir Zeit für dich und deinen Körper
  • habe Gemeinschaft mit anderen
  • mache Sport
  • achte auf gesunde Ernährung
  • habe einen steten Lebenswandel
  • frage Gott, was dir hilft
  • sei offen für neue entspannende Dinge
  • nimm dir die erforderliche Zeit für die wichtigen Dinge, lasse unwichtiges sein!
  • lass für eine Woche oder einen Monat den Fernseher aus und lass die Tageszeitung liegen
  • stattdessen besuche in dieser Zeit einen Freund oder deine Eltern oder deine Oma(s) und Opa(s)
  • lies ein Buch (nein, kein eBook!) nimm dir am Besten einen Roman oder was dir auch immer liegt. Kein Sachbuch!
  • FRÜHSTÜCKE, esse zu MITTAG und auch am ABEND nimm dir für jede Mahlzeit eine halbe Stunde zeit!
  • genieße den Augenblick
  • Iss langsam und trinke viel (vor allem Wasser)
  • zünde eine Kerze an oder mach Feuer in deinem Ofen, koch dir einen Tee und lass das Feuer auf dich wirken!

Dies ist nur der Anfang einer Liste von Dingen, die dir helfen, von deiner Belastung weg zu kommen. Generell gilt: In der Ruhe liegt die Kraft. Auch wenn du meinst, dass in der Kürze die Würze liegt…. diese Würze ist Salz in deine Wunde!

Wenn du Frühstückst, denkst du schon an den Weg zur Arbeit,
bist du auf dem Weg zur Arbeit, denkst du schon an die Arbeit
in der Arbeit denkst du schon an den Feierabend
bei Feierabend denkst du ans schlafen gehen und an den morgigen Tag
beim einschlafen denkst du an das, was heute alles passiert ist und was du besser hättest machen können

Damit es dir nicht so geht, lebe doch lieber im Augenblick! Denn mit dem, was du im Augenblick tust, kannst du deine Situation verändern.

Gott sei mit euch!

Ich bitte um zahlreiche Kommentare!

gegen die Überlastung

Category : Weg zum stressfreien Alltag

Funkeln

Funkeln der Sonne im See

Nachdem mir der Arzt erzählte, ich sei nervlich überlastet, hab ich mich mal schlau gemacht (bei Google, bei den Eltern, beim Arzt). Einer der vorgeschlagenen Wege war, sich aktiv zu Entspannen und einen Ausdauersport zu betreiben. Den Ausdauersport  such ich mir mal und beginne dann am Besten damit, meinem Körper was gutes zu tun und vernünftig zu Essen. Das kommt nämlich auch dazu.

Zur Entspannung habe ich mich dann mit Kamera, Trinkwasser und einem Buch und ohne Handy, Laptop oder IPod aufs Fahrrad geschwungen und bin in den nächsten Wald gefahren. Das war eine schöne Zeit mit Bewegung an der frischen Luft. Das Beste war, dass mir die Zeit total egal war und ich einfach mal ohne Druck oder Verpflichtung eine Sache gemacht habe. Zwischenzeitlich hab ich mich auch mal hingesetzt und in meinem Buch gelesen. Genau, ich hab auch ein paar Bilder mit der Kamera gemacht. Das beste Bild hab ich hier mal dazu gestellt.

Das war echt mal eine befreiende Erfahrung, in der Natur zu sein, frische Luft zu genießen, die Enten auf dem See zu hören und einfach mal danben zu sitzen und Zuschauer sein. Ich bin dann wieder nach Hause und hab festgestellt, dass ich nur knapp eine Stunde aus dem Haus war, ich aber in dieser Zeit sehr viel erleben konnte. Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?