gegen die Überlastung

Category : Weg zum stressfreien Alltag

Funkeln

Funkeln der Sonne im See

Nachdem mir der Arzt erzählte, ich sei nervlich überlastet, hab ich mich mal schlau gemacht (bei Google, bei den Eltern, beim Arzt). Einer der vorgeschlagenen Wege war, sich aktiv zu Entspannen und einen Ausdauersport zu betreiben. Den Ausdauersport  such ich mir mal und beginne dann am Besten damit, meinem Körper was gutes zu tun und vernünftig zu Essen. Das kommt nämlich auch dazu.

Zur Entspannung habe ich mich dann mit Kamera, Trinkwasser und einem Buch und ohne Handy, Laptop oder IPod aufs Fahrrad geschwungen und bin in den nächsten Wald gefahren. Das war eine schöne Zeit mit Bewegung an der frischen Luft. Das Beste war, dass mir die Zeit total egal war und ich einfach mal ohne Druck oder Verpflichtung eine Sache gemacht habe. Zwischenzeitlich hab ich mich auch mal hingesetzt und in meinem Buch gelesen. Genau, ich hab auch ein paar Bilder mit der Kamera gemacht. Das beste Bild hab ich hier mal dazu gestellt.

Das war echt mal eine befreiende Erfahrung, in der Natur zu sein, frische Luft zu genießen, die Enten auf dem See zu hören und einfach mal danben zu sitzen und Zuschauer sein. Ich bin dann wieder nach Hause und hab festgestellt, dass ich nur knapp eine Stunde aus dem Haus war, ich aber in dieser Zeit sehr viel erleben konnte. Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?

Comments (1)

So eine Zeit, in der man einmal nichts tut, ist bestimmt entspannend. Das Bild, das du geschossen hast, ist wunderschön und symbolträchtig.
Leider kann ich nicht behaupten, dass ich mir je eine Auszeit genommen hätte, um hinterher fest gestellt zu haben, dass ich nur eine Stunde weg gewesen wäre. Wenn ich mir eine Auszeit gönne, ist das meistens etwas länger.
Dafür erlebe ich regelmäßig, dass ich daheim mit viel Einsatz nacharbeiten muss, was in dieser Zeit liegen geblieben ist! :)
Aber trotzdem, es lohnt sich!
Etwas lesen finde ich besonders wichtig, etwas, das deinen inneren Menschen aufbaut! Von totalem Leerlauf im Kopf halte ich nicht viel, weil zu viele negative Stimmen sofort den leeren Raum einnehmen wollen.
Bis bald wieder
Tina


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